Positives Echo zum Rahmenplan und Mobilitätskonzept Innenstadt Lübeck

Was erzähle ich einem Freund im Jahre 2030 über Lübeck? Mit dieser Frage startete der umfangreiche Planungs- und Beteiligungsprozess zur Entwicklung der Innenstadt, der mit der Präsentation des Rahmenplans am Donnerstag, 21. März 2019 in der Handwerkskammer abgeschlossen wurde. Etwa 200 LübeckerInnen zeigten sich überwiegend sehr angetan von den in einem Jahr entwickelten Planungen: Lübecker sind begeistert! titeln die Lübecker Nachrichten.

Die Neugestaltung des Rathaus-Umfelds gehört zu den wichtigsten Projekten, die der Rahmenplan vorsieht. Neben dem Rathausumfeld haben die Planer weitere große Projekte (u.a. Umbau von Beckergrube und Königstraße ) entwickelt, die in einem Zeitrahmen von bis zu 15 Jahren umgesetzt werden sollen.

Im Rahmenplan wird der dringend notwendigen zeitgemäßen Umgestaltung von Straßen und Plätzen Priorität eingeräumt. Das neue Mobilitätskonzept, das gleichzeitig mit dem Rahmenplan entwickelt wurde, setzt bei der Fußgängerperspektive an. Ein wesentliches Ziel ist, den Durchgangsverkehr konsequent aus der Altstadt herauszuhalten. Weniger Autos in der Innenstadt verbessern die Erreichbarkeit für die Anlieger – also Bewohner und Kunden.

Insbesondere in der Königstraße besteht die Chance, dass Ambiente, das die Stadt haben kann, zu nutzen. Die Einkaufsstraße soll gestärkt und das Flair der mittelalterlichen Stadt als Kapital eingesetzt werden. Außerdem sollen Gestaltungsleitlinien entwickelt werden, die einen Rahmen bei der Neugestaltung von Straßen bieten.