City2Share – Mobilität zum Teilen

Wie können Mobilitätsstationen in Stadtgebieten dazu beitragen, dass die Bewohnerinnen und Bewohner im Alltag besser von A nach B kommen? TOLLERORT befragt für das Projekt City2Share im Auftrag des DIFU Menschen in verschiedenen Lebenslagen in Modellgebieten in München und Hamburg.

Ein völlig neuer Ansatz für die Verbindung von Multimodalität, urbaner Elektromobilität (e-Logistik, e-Car- und Bikesharing), autonomem Fahren und der Verbesserung der Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum – das ist der Kern des Forschungsprojektes City2Share. Besonders in den verdichteten, innenstadtnahen Stadtvierteln stellt sich angesichts hoher Belastungen durch den motorisierten Verkehr die Frage nach stadtverträglichen, umwelt- und gesundheitsfreundlichen Mobilitätsformen. Mit dem Projekt City2Share werden durch ein Konsortium von Unternehmen, der öffentlichen Hand und Forschungseinrichtungen neue e-Mobilitätskonzepte entwickelt, in ausgewählten Innenstadtrandgebieten der Metropolen München und Hamburg getestet und wissenschaftlich untersucht.

Eine zentrale Frage ist, wie sich solche neuen Angebote auf das Mobilitätsverhalten auswirken und wie diese Angebote sinnvoll weiterentwickelt werden können.

TOLLERORT führt Fokusgruppendiskussionen mit Menschen aus unterschiedlichen Zielgruppen in insgesamt acht Gebieten durch. In München sind es vier Modellgebiete in der Isarvorstadt-Ludwigsvorstadt bzw. Untersendling. Als Kontrollgebiet dient die Maxvorstadt. In Hamburg sind es zwei Modellgebiete (Barmbek Süd/Nord sowie Einsbüttel im Bereich Schlump). Als Kontrollgebiet dient Eilbek. Die Kontrollgebiete dienen dem Vergleich der Ergebnisse, um die Relevanz der umgesetzten Maßnahmen für ein verändertes Mobilitätsverhalten etwas besser einschätzen zu können. Im Rahmen der Gruppenbefragungen sprechen die Teilnehmenden gemeinsam über Bedürfnisse in ihrer (alltäglichen) Mobilität und Erwartungen an vorhandene und neue Mobilitätsangebote.

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit fördert das Forschungsprojekt im Rahmen des Programmes „Erneuerbar Mobil“. Konsortialpartner sind unter der Führung der BMW Group die Landeshauptstadt München, SWM und MVG, Hamburger Hochbahn AG, Siemens, UPS, DriveNow, die Universität der Bundeswehr München, TU Dresden und das Deutsche Institut für Urbanistik (diff).

Weitere Informationen: www.city2share.de/, www.erneuerbar-mobil.de/