Hamburg | Beteiligung zur Aufstellung der Bebauungspläne Niendorf 93 und 95

Durch den Bebauungsplan Niendorf 95 als Angebotsplanung sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen für eine maßvolle Nachverdichtung im Nahbereich der U-Bahn-Haltestellen Joachim-Mähl-Straße und Schippelsweg geschaffen werden. Langfristig soll mehr bezahlbarer Wohnraum in gut erschlossener Lage entstehen und die zunehmende Versiegelung der Grundstücke durch rückwärtige Bebauung auf Grundlage des bestehenden Planrechts verhindert werden. Das Vorhaben wird von vielen Menschen vor Ort nicht mitgetragen, die eine höhere Bebauung entlang der Straße ablehnen. Unter dem Titel „Entwicklung im Bereich Paul-Sorge-Straße – Mehr Wohnen und was braucht es noch?“ wird eine frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit mit zielgruppenspezifischen informellen Angeboten sowie einer Plandiskussion gemäß § 3 (1) BauGB zum Bebauungsplanverfahren Niendorf 95 durchgeführt. Dabei werden Hinweise von Anwohner:innen auch über eine zusätzliche Ausstattung für ein gutes und lebenswertes Wohnumfeld aufgenommen. In mehreren Informationsveranstaltungen werden Anforderungen und mögliche Auswirkungen der Planung vermittelt und erörtert. In  Fokusgruppen in spezifischer Zusammensetzung werden Chancen für Infrastruktur und Freiräume diskutiert. Eine Ideenwerkstatt im Kreis von Vertretungen der örtlichen Bürgerinitiative, Bestandshaltern, Politik und Verwaltung lädt zur Diskussion unterschiedlicher Szenarien und Ableitung von Empfehlungen für die Politik ein.

TOLLERORT bringt besondere Expertise aus Beteiligungsverfahren im Kontext konflikthafter, stadträumlicher Entwicklungen ein.

Unsere Leistungen:

  • Prozesskonzeption und -beratung
  • Konzeption, Durchführung, Moderation und Dokumentation einer Auftaktveranstaltung
  • Konzeption, Durchführung, Moderation und Dokumentation einer begleitenden Jugendbeteiligung mit zwei Schulen
  • Durchführung, Moderation und Dokumentation der Öffentlichen Plandiskussion
  • Konzeption, Moderation und Dokumentation von Infoveranstaltungen und Fokusgruppen (Grün und Soziales)
  • Konzeption, Durchführung und Dokumentation einer Online-Beteiligung in DIPAS
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (u. a. Plakatierungen, Hauswurfsendungen)
  • Abschlussbericht mit Auswertung der Zwischenergebnisse
  • Präsentation der Ergebnisse in politischen Gremien
  • Konzeption, Moderation und Dokumentation einer Ideenwerkstatt mit Bürgerinitiative, Stakeholdern, Politik und Verwaltung

Zeitraum: 2022-2025

Auftraggeberin: Freie und Hansestadt Hamburg, Bezirksamt Hamburg-Eimsbüttel, Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt, Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung

Weitere Infos: DIPAS-Projektwebseite

Ansprechpartnerin: Mone Böcker

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