Aktuelles

Laptop mit Abbildung Mobilitätsplan Saarbrücken

Mobilitätswerkstatt SUMP Saarbrücken

Manchmal sind wir auch weiter unterwegs – zum Beispiel letzten Freitag zur Mobilitätswerkstatt Saarbrücken. Bereits den Vorläufer des jetzigen SUMP haben wir vor zehn Jahren gemeinsam mit der Planersocietät und Gertz Guttsche Rümenapp auf die Beine gestellt. Umso schöner, dass das Kernteam um Joachim Fahrwald (memo consulting), der uns im Prozess vor Ort unterstützt; Michael Frehn (Planersocietät) und Heidrun Stern (Landeshauptstadt Saarbrücken) wieder mit an Bord ist. Und sogar einige der Teilnehmenden waren bereits beim Mobilitätsplan 2030 schon aktiv.

Jetzt geht es darum, die veränderten Herausforderungen (Klimaanpassung, Elektrifizierung, Digitalisierung…) gemeinsam in den Sustainable Urban Mobility Plan zu integrieren. Piedad Fernández-Hoffmann (stv. Referatsleiterin im Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz) zeigte die Ansprüche, aber auch den Unterstützungswillen des Landes hierfür auf.

In der Werkstatt sind wir jetzt einen Schritt weiter gekommen. Die Ergebnisse zeigen: Die Saarbrücker*innen sind weiter engagiert dabei und wollen eine nachhaltige Mobilität für ihre Stadt und darüber hinaus.

Online läuft die Beteiligung noch bis Ende Mai 26: https://mobilitaetsplan.saarbruecken.de/

Sonniger Parnass-Platz in Eimsbüttel mit Nachbarn

Nachbarschaftsräume in Eimsbüttel eröffnet

Am 8. Mai 2026 war es soweit: Die umgestalteten Räume in der Rellinger Straße und dem Parnass Platz in Hamburg-Eimsbüttel wurden feierlich eröffnet. Damit fand unser Beteiligungsprozess seinen krönenden Abschluss. Die Eröffnung wurde mit einem Nachbarschaftsfest in der Rellinger Straße und Erinnerungen an die Hamburger Zeitzeugin Peggy Parnass am Parnass Platz begleitet.

Im Rahmen der Einweihung haben wir zu einem gemeinschaftlich organisierten Nachbarschafts-Dinner eingeladen. Beliebt waren die Beet-Patenschaften und verschiedene Spielangebote für Kinder. So konnten die neuen Freiräume direkt vor Ort gemeinsam erlebt und genutzt werden.

TOLLERORT hat die vor dem Umbau angesetzte Beteiligung im Auftrag des Bezirksamts Eimsbüttel durchgeführt und damit die Umgestaltung vorbereitet. Wir freuen uns sehr, ein so positives Ergebnis zu sehen und bleiben gespannt, wie die neu gewonnenen Nachbarschaftsräume von Eimsbütteler:innen angenommen werden!

Schleswig-Holstein: Wir sind unterwegs am Tag der Städtebauförderung!

Tag der Städtebauförderung 2026

TOLLERORT ist dabei – drei Veranstaltungen in Schleswig-Holstein!

Jedes Jahr am zweiten Maiwochenende zeigen über 600 Städte und Gemeinden bundesweit, was Städtebauförderung bewirken kann. Es geht um lebendige Nachbarschaften, öffentliche Räume, Treffpunkte, und die Frage: Wie wollen wir unsere Städte und Quartiere gemeinsam gestalten?
Wir von TOLLERORT sind bei allen drei Veranstaltungen dabei und freuen uns auf euren Besuch! Als Büro für Beteiligung, Quartiersentwicklung und Stadterneuerung begleiten wir Städte und Gemeinden dabei, Veränderungen gemeinsam mit betroffenen Bürger:innen zu gestalten.
Vor Ort sind wir bei den Veranstaltungen in Schleswig-Holstein als Quartiersmanagements aktiv. Wir beantworten Fragen, geben Einblicke in laufende Projekte und laden ein, eure Perspektiven, Wünsche und Ideen für die Quartiere einzubringen. Kommt vorbei, sprecht uns an und feiert mit uns den Tag der Städtebauförderung!

Glückstadt Nord
05. Mai ab 9 Uhr
Glückstädter Wochenmarkt Schleswig St. Jürgen

Lübeck-Moisling
08. Mai  ab 14 Uhr
Garten des Wohnhochhauses Sterntalerweg 1–3

Husum, Obere Neustadt
09. Mai von 14 bis 16 Uhr
Magnus-Voß-Straße

Gemeinsamer Spatenstich für die Sport- und Freizeitanlage südlicher der Elbschule in Glückstadt-Nord

Baustart in Glückstadt-Nord mit Innenministerin Magdalena Finke

Mit einem feierlichen Spatenstich läuteten wir vom Quartiersmanagement Glückstadt-Nord zusammen mit Innenministerin Magdalena Finke, Bürgermeister Rolf Apfeld, Vertreter:innen des Stadtteilbeirats, der Stadtratsfraktionen, der Schülervertretung der Elbschule, der Stadtverwaltung Glückstadt, der beauftragten Baufirma, der Planungsbüros und der Sanierungsträgerin BIG Städtebau am Montag, 16. März 2026 den Baustart der neuen Sport- und Freizeitanlage südlich der Elbschule ein. Zuvor verschaffte sich Frau Finke auf dem Oberfeuer aus der Vogelperspektive einen Überblick über die zukünftige Anlage und das Fördergebiet Glückstadt-Nord.

Das Fördergebiet erhält im Rahmen des Städtebauförderungsprogramms „Sozialer Zusammenhalt“ eine neue Sport- und Freizeitanlage. Wo sich einst der ungenutzte und brachliegende Grandplatz befand, entstehen auf rund 1,5 Hektar nun Sportbereiche mit Geräten für Eigengewichtsübungen, Multifunktionsfeld und Pumptrack, Spielbereiche mit Geräten für Kleinkinder, Kinder und Jugendliche (u.a. Rollstuhlkarussell und Doppelseilbahn), Ruhebereiche mit Picknickplatz sowie naturnahe Bereiche mit Blühwiese, Streuobstwiese und Rasenflächen. Außerdem werden neue Sichtachsen und eine neue Wegeverbindung zwischen Gorch-Fock-Straße und Jahnstraße geschaffen.

Die neue Sport- und Freizeitanlage wird über Städtebauförderungsmittel finanziert und damit gemeinsam von Bund, Land und Stadt Glückstadt getragen. Der freiraumplanerische Entwurf stammt von den Planungsbüros SILLER Landschafts-Architektur aus Kiel und W² Ingenieure GmbH & Co. KG aus Hohenwestedt und wurde unter von uns durchgeführter umfangreicher Beteiligung von Kindern, Jugendlichen, dem Stadtteilbeirat und Anwohnenden aufgestellt. Mit der tiefbaulichen Ausführung ist die Firma HOWOLD Straßen- und Tiefbau GmbH beauftragt. Die Sport- und Freizeitanlage wird voraussichtlich im Frühjahr 2027 fertiggestellt.

Teilnehmende der öffentlichen Werkstatt zum Verkehrsentwicklungsplan Geesthacht diskutieren in Arbeitsgruppen die Maßnahmenvorschläge des Planungsteams.

Werkstatt zur Fortschreibung des VEP Geesthacht: Maßnahmen für den zukünftigen Verkehr sortiert

Am Donnerstag, 12. März 2026 luden wir zusammen mit der Planersocietät und der Stadt Geesthacht zur öffentlichen Werkstatt im Rahmen der Fortschreibung des Verkehrsentwicklungsplans in die Mensa der Alfred-Nobel-Schule ein. Knapp 40 Teilnehmende brachten in Kleingruppen ihre vielfältige Meinungen, Erwartungen und Einschätzungen zu den vom Planungsteam entwickelten Maßnahmenvorschlägen ein und diskutierten, welche Maßnahmen den größten Nutzen bringen, welche Kombinationen zusammenpassen und was zuerst angegangen werden sollte. Eine weitere Gelegenheit, sich zu den Maßnahmenvorschlägen einzubringen und auszutauschen bietet der Infostand in der Fußgängerzone Bergedorfer Straße in Höhe der Nelkenstraße am Samstag, 18. April 2026 von 9:30 bis 15 Uhr. Weiterführende Infos gibt es auf der Webseite der Stadt Geesthacht.

Planer:innentreffen 2025 in Hamburg und Lübeck

Vernetzen und austauschen beim P:IT in Hamburg und Lübeck

Vernetzung und Austausch sind das A und O – wie wir immer wieder in unseren Projekten in der Stadt- und Verkehrsentwicklung feststellen. Klingt banal, bedarf jedoch Übung. Daher haben wir sehr gern das P:IT 2025 in Hamburg und Lübeck unterstützt. P:IT ist das Planer:innentreffen von und für Studierenden der Stadt- und Raumplanung im deutschsprachigen Raum.

Seit den späten 1970er Jahren kommen jedes Semester bis zu 150 Studierende an wechselnden Hochschulstanadorten zusammen, um fünf Tage lang ein vielfältiges, selbsorganisiertes Programm aus hochschulpolitische Workshops, spannenden Exkursionen und der Konferenz des Beirats der Fachschaften für Stadt- und Raumplanung zu erleben. Jedes P:IT steht dabei unter einem eigenen Motto, das aktuelle Themen der Stadtplanung in den Fokus rückt: „P:ITschnass – es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Planung“ war der Aufhänger in Hamburg und Lübeck, unter dem Studierende unter anderem Wassermanagement, Klimaanpassung und die Nutzung von Wasser diskutierten. Daneben ist das P:IT vor allem eines: ein großes Netzwerktreffen für Studierende der Stadt- und Raumplanung im deutschsprachigen Raum.

Foto: Kim Schwärzel

Foto: Am Aktionstag wurde für Barrierefreiheit sensibilisiert

Konzept für den Abbau von Barrieren in Schönberg beschlossen

Ein schönes Projekt geht zu Ende: Unser Konzept zum Abbau von Barrieren im Ortszentrum Schönberg (Holstein) wurde im Ortsentwicklungs- und Planungsausschuss einstimmig beschlossen!
2025 wurden wir von der Gemeinde Schönberg und der GOS mbH beauftragt, ein Konzept für den Abbau von Barrieren im Ortszentrum zu erarbeiten. Zum Auftrag gehörten eine Bestandsaufnahme und -analyse sowie die Entwicklung von Handlungsempfehlungen und konkreten Maßnahmen. Auch die Öffentlichkeit und verschiedene Zielgruppen wurden in den Prozess einbezogen.
Entstanden ist ein praxisnahes Konzept mit klaren Schwerpunkten – von durchgängigen barrierefreien Routen über besser gestaltete Querungsstellen bis hin zu Orientierungssystemen im Ortszentrum. Die im Konzept beschriebenen Maßnahmen bilden die Grundlage für die schrittweise Bearbeitung von Barrieren im Ortszentrum der Gemeinde Schönberg. In den kommenden Jahren soll die Umsetzung mit Unterstützung der Städtebauförderung vorangebracht werden.
Besonders schön ist, dass Schönberg schon heute auf einem guten Weg ist. In den vergangenen Jahren wurden bereits viele Gehwege und Bushaltestellen saniert. Das sind wichtige Schritte für einen öffentlichen Raum, der für alle Menschen auffindbar, zugänglich und nutzbar ist.

Erfolgreiches Zukunftsforum Harburg 2050+

Bezirksamtsleiter Christian Carstensen eröffnete das Zukunftsforum am Freitag Nachmittag vor einer bunt gemischten Teilnehmerschar: Zufällig ausgeloste Bürgerinnen und Bürger, Schüler:innen verschiedener Schulen und eine Reihe von Interessierten waren bei der Beteiligung zum räumlichen Bezirksentwicklungskonzept dabei. Nach einer Einführung durch das Planungsteam um YellowZ ging es an sechs Stationen auf einer Rallye im Forum des Audimax II der Technischen Universität intensiv ins Gespräch. Zum Abschluss konnten die Teilnehmenden ihr Herzensanliegen für Harburg 2050+ formulieren.

Noch bis zum 30. September ist die Onlinebeteiligung geschaltet. Die Ergebnisse fließen in das Konzept des südlichsten Hamburger Bezirks ein. Im Frühjahr 2026 erfolgt eine weitere Onlinebeteiligung, bei der alle Interessierten Rückmeldungen zu den Vorschlägen einbringen können.

TOLLERORT ist Mitglied bei der Bundesstiftung BauKultur!

Wir freuen uns, ab sofort Teil des größten interdisziplinären Netzwerks für Baukultur in Deutschland zu sein – mit über 1.800 Mitgliedern aus Architekt:innen, Stadtplaner:innen, Initiativen und Stiftungen. Gute Baukultur braucht starke Stimmen. Gerade mitten im Umbau unserer Städte und Dörfer für eine klimagerechte Zukunft wollen wir mitgestalten und mitreden.

Quartiersmanagement bringt Mitmach-Zirkus für Kinder nach Moisling

In der ersten Augustwoche schlug der Mitmach-Zirkus Zaretti sein Zelt auf dem Übergangs-Platz, dem zukünftigen Stadtteilplatz in der „Neuen Mitte“ Moisling auf. An vier Tagen lernten die teilnehmenden Kinder einiges von den erfahrenen Artist:innen des Zirkus. Nachdem am Montag gemeinsam das Zelt eingerichtet wurde, ging es los: Ob Balance, Magie oder Clownerie – jedes Kind konnte sagen „Darauf habe ich Lust!“.

In den nächsten Tagen studierten die Kinder in kleinen Gruppen ein dichtes Programm ein. Zum Abschluss stand am Freitag das große Finale an. Im Rahmen einer Vorführung zeigten die Kinder Eltern, Großeltern, Anwohner*innen und Quartiersmanagerin Beate Hafemann das Erlernte im festlichen geschmückten Zirkuszelt: Die jungen Artist:innen jonglierten mit Gymnastikreifen, hantierten mit Schwertern, wagten sich über Nagelbretter und Glasscherben, turnten am Trapez und brachten als Disco-Clowns mit Humor und Streichen das Zelt zum Lachen. Die Teilnahme war für alle Kinder aus Moisling kostenlos.

Der Mitmach-Zirkus war eine Projektidee der Arbeitsgruppe „Übergangs-Platz, die sich regelmäßig trifft und Aktionen für die Belebung und vorübergehende Bespielung der Freifläche entwickelt. Wir vom Quartiersmanagement Moisling organisierten die Förderungen und Rahmenbedingungen, damit der Zirkus Zaretti in den Sommerferien nach Moisling kommt. Das Projekt wurde über den Verfügungsfonds Moisling, Michael Haukohl-Stiftung, Friedrich Bluhme und Else Jebsen Stiftung-Stiftung, Rose-Stiftung und IN VIA Lübeck e.V. gefördert.

Fußverkehrsstrategie Alsterdorf jetzt für alle sichtbar!

Zur Information der Öffentlichkeit haben wir in der Alsterdorfer Straße eine Infosäule zum Projekt „Alsterdorf zu Fuß erleben“ aufgestellt. Dort können Interessierte mehr über die Hintergründe der Fußverkehrsstrategie Alsterdorf und über die bisherigen Beteiligungsphasen erfahren. Zudem stellt die Säule die vom Planungsbüro SWECO entwickelten Varianten für die Umgestaltung der Kreuzung Alsterdorfer Straße / Heubergredders vor.

TOLLERORT entwickeln und beteiligen erarbeitet die Fußverkehrsstrategie Alsterdorf gemeinsam mit SWECO im Auftrag des Bezirksamts Hamburg-Nord. Neben der Kommunikation sind wir auch für die Beteiligungsformate verantwortlich. Wir waren an mehreren Tagen mit unserem Infostand vor Ort, um spontane Hinweise einzusammeln. Die Perspektiven von Kindern, Jugendlichen und Älteren haben wir jeweils in Kooperation mit ansässigen Einrichtungen (Dankeschön für die Unterstützung!) reingeholt. Und online haben wir natürlich auch beteiligt – in zwei Runden. Zuletzt haben wir auf der großen Planungswerkstatt alle Ergebnisse gebündelt und gemeinsam diskutiert. Jetzt sind die Kolleg*innen von Sweco dran, die bestmögliche Lösung zu erarbeiten.

Die Bezirkspolitik Hamburg-Nord hat das Projekt 2017 mit dem Ziel angestoßen, die Bedingungen für den Fußverkehr im Stadtteil zu verbessern. Fachplaner*innen und Anwohner*innen haben seitdem zahlreiche Problemstellen im Stadtteil identifiziert, wie fehlende Querungen, zu schmale Gehwege und mangelnde Barrierefreiheit insbesondere an Kreuzungen. Ziel ist nun, die erarbeiteten Lösungsvorschläge zu einer Umsetzungsvariante zu verdichten. Die endgültige Planung soll auch auf der Infosäule gezeigt werden.

Wettbewerbsverfahren in Moisling: Ausstellung der Preisträger:innen für die KiTa „Familien-Kiste“, KiTa Achternkaten und Stadtteilhaus

Im Jahr 2024 wurden in unserem Fördergebiet Moisling im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ drei Architektur-Wettbewerbsverfahren als sogenannte nichtoffene Realisierungswettbewerbe mit vorgeschalteten Bewerbungs- und Losverfahren durchgeführt: Für den Neubau von KiTa und Familienzentrum „Familien-Kiste“ durch die „Frühen Hilfe“, der städtischen KiTa „Achternkaten“ sowie des öffentlichen „Stadtteilhauses“ mit Stadtteilbibliothek, Freizeitzentrum, Bürgerservicebüro und Beratungsstelle der Familienhilfe, ebenfalls als städtische Einrichtung. An den Wettbewerben nahmen jeweils zwölf Teams aus Architektur- und Landschaftsarchitekturbüros teil. Die Arbeitsgemeinschaft Insa Schröder-Ropeter und Wiebke ter Balk betreute die Durchführung der Wettbewerbsverfahren. Wir vom Quartiersmanagement Moisling führten zusammen mit dem Freizeitzentrum Moisling eine Kinder- und Jugendbeteiligung zur zukünftigen Nutzung der Innen- und Außenräume des neuen Jugendzentrums im Stadtteilhaus durch. Die Ergebnisse der Beteiligung wurden der Auslobung als Anlage beigefügt. Zudem nahmen wir an den drei Preisgerichtssitzungen als Gast teil.

Die Hansestadt Lübeck lädt nun gemeinsam mit der beauftragten Sanierungsträgerin Grundstücks-Gesellschaft TRAVE zur öffentlichen Ausstellung der Entwürfe der jeweiligen Preisträger:innen ein: Die Öffentliche Informationsveranstaltung mit Ausstellung findet heute, 26. Mai 2025 um 17 Uhr im Freizeitzentrum Moisling, Haus für Alle, Moislinger Berg 2, Lübeck statt. Heute Abend werden Auslober:innen, Bauherr:innen und Mitwirkende der Preisgerichte über die Verfahren, Entwürfe und die Entscheidung über die Preisträger:innen informieren. Am Dienstag, 27. und Mittwoch, 28. Mai 2025 ist die Ausstellung von 15 bis 18 Uhr für Interessierte geöffnet. Wir vom Quartiersmanagement sind vor Ort und informieren. Im Anschluss an die Ausstellung im Freizeitzentrum werden die Entwürfe der ersten Preisträger:innen im Soziale-Stadt-Büro, Oberbüssauer Weg 4 ausgestellt.

Alle Wettbewerbsergebnisse zu den drei Bauvorhaben sind auch auf der Webseite www.soziale-stadt-moisling.de eingestellt

Abgeschlossene Projekte

Erholsame Feiertage!

TOLLERORT wünscht allen Beteiligungsinteressierten, Projektpartner:innen und Auftraggeber:innen eine erholsame Zeit zwischen den Jahren und einen guten Jahreswechsel!

Wir sagen Danke für euer Interesse, die Teilnahme an unseren Veranstaltungen und die Zusammenarbeit in unseren Projekten.
Wir sehen uns im neuen Jahr!

„Neue Mitte“ Moisling: Gemeinsam den Tannenbaum auf dem Übergangs-Platz geschmückt

Anfang Dezember 2023 organisierte das Quartiersmanagement Moisling zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr Moisling und der Grundstücks-Gesellschaft TRAVE eine erste winterliche Aktion auf dem Übergangs-Platz in der „Neuen Mitte“ Moisling in Lübeck – hier wird der zukünftige Stadtteilplatz entstehen. 

Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Moisling brachten bei starkem Schneetreiben mittels Hubleiter Lichterketten an, schmückten den oberen Teil des Tannenbaums und spendeten Licht von ihrem Einsatzwagen. Trocken blieb es unter den beiden Pavillons: Hier schenkte die TRAVE alkoholfreien Punsch aus und das Quartiersmanagement fertigte mit einer Stanzmaschine vor Ort Sternornamente aus Getränkekartons an, mit denen zahlreiche Kinder, Jugendliche und Interessierte direkt den Tannenbaum schmückten. Zudem brachten Kinder der Kita Familienkiste ihren gebastelten, wasserfesten Baumschmuck aus Bügel- und Holzperlen sowie Eisstielen am Tannenbaum an. Die Organisator:innen sind sich einig: Das gemeinsame Tannenbaumschmücken war ein gelungener Auftakt.

Collage von Eindrücken aus Niendorf

Beteiligung zum B-Plan Niendorf 95 Paul-Sorge-Straße abgeschlossen

Nach der Vorstellung im Stadtplanungsausschuss Anfang Dezember haben wir unseren Bericht über die Öffentlichkeitsbeteiligung im Verfahren „Entwicklung im Bereich Paul-Sorge-Straße – Mehr Wohnen – und was braucht es noch?“ veröffentlicht (unter Verfahrensauswertung an der Seite zu finden).

Das Bezirksamt Eimsbüttel hatte zur Entwicklung der Wohnbaupotenziale und im Vorfeld der Bebauungsplanung ein Verfahren zur Information und Beteiligung der Öffentlichkeit in Auftrag gegeben, das mit der Öffentlichen Plandiskussion endete. Weitere Informationen zum Verfahren und die Ansprechpersonen finden Sie hier.

https://wohnen-paulsorgestrasse.beteiligung.hamburg
Mitgliedersiegel des Fachverbands Bürgerbeteiligung

Verband für Bürgerbeteiligung

Seit Mitte Oktober gibt es mit dem Fachverband Bürgerbeteiligung endlich eine Interessensvertretung für alle, die sich professionell mit Bürgerbeteiligung beschäftigen. TOLLERORT gehört dazu. Wir freuen uns auf den Austausch in den Fach- und Arbeitsgruppen. Neugierig? Hier geht’s lang.

1. Binnenstadt Dialog Bremen

Die ehemalige Sparkasse in der Bremer Innenstadt war ausgebucht: Gut 200 Besucher:innen kamen zum ersten Binnenstadt Dialog. Unter dem Motto „Platz für alle?“ tauschten sich Interessierte und Planungsprofis darüber aus, wie der öffentliche Raum im Bremer Zentrum künftig gestaltet und genutzt werden sollte. Mone Böcker aus unserem Büro moderierte den ersten Dialog, der von Superurban gestaltet wird. Einen Eindruck vermittelt der Bericht der tagesschau.

Mehr zum Binnenstadt Dialog finden Sie hier.

Grafik: Projektbüro Innenstadt

Hamburg neu gedacht

Auf einer halbtägigen Konferenz am Freitag, 17.11. steht die Weiterentwicklung Hamburgs angesichts von Klimawandel und Bevölkerungswachstum im Fokus. Mone Böcker aus unserem Büro moderiert die Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung, bei der nach einer Einführung durch Julie Salviac (FES) in vier paralellen Gruppen mit unterschiedlichen Schwerpunkten gearbeitet wird.
Die Anmeldung zur kostenfreien Veranstaltung ist hier möglich.

Drei Seniorinnen bestimmen mittels eines Tablets Pflanzen.

Verfügungsfonds – Instrument im Quartiersmanagement

Anhand unserer vielfältigen und langjährigen Erfahrungen im Zuge der Arbeit in diversen Quartiersmanagements teilen wir unsere Perspektive mit einem Themenbeitrag im aktuellen Newsletter des Netzwerk Bürgerbeteteiligung. Wir reflektieren zur Rolle des Quartiersmanagements und des Quartiersbeirats ebenso zur Frage, wie Bewohner:innen für selbstverwaltete Aktionen niedrigschwellig an das Budget kommen.

Mehr zum Themenschwerpunkt „Einsatz von Fonds in der Beteiligungspraxis“ finden Sie hier.

Wo geht’s denn hier lang?

Eine Woche lang können Radfahrerinnen und Radfahrer auf einer Teststrecke an der Alster neue Markierungen und Wegweiser ausprobieren. Der Test erfolgt auf einem 6 Kilometer langen Abschnitt der Radroute 4 zwischen Rathenaustraße im Bezirk Hamburg-Nord und Alsterufer im Bezirk Hamburg-Eimsbüttel.

TOLLERORT übernimmt gemeinsam mit Atelier für Gestaltung die Öffentlichkeitsarbeit. Von Montag, 18. bis Sonntag, 24. September sind wir mit unserem Infomobil am Harvesterhuder Weg (Höhe Rabenstraße) vor Ort, informieren und sammeln Rückmeldungen. Mehr Infos auf dieser Website.

Menschen an einem Stehtisch mit Blumen

Moisling feiert Neue Mitte

Großer Bahnhof für Moisling:  Bürgermeister Jan Lindenau, TRAVE Geschäftsführer Dr. Matthias Rasch und Staatsekretär Jörg Sibbel (Innenministerium Schlewig-Holstein) und Beiratsvorsitzender Pastor Gauer beleuchteten in ihren Reden die Entwicklung in Moisling.

Die Neue Mitte Moisling geht sichtbar los: Die Verbindung zum neuen Bahnhaltepunkt wird derzeit gebaut. Die Sanierung des Hochhauses Sterntalerweg 1-3 schreitet voran. Ein Nachbargebäude wird abgerissen, um künftig einem Stadtteilplatz und dem neuen Stadtteilhaus Raum zu geben. Mit dem Baufest am 12. Juli luden TRAVE Grundstücksgesellschaft und Hansestadt Lübeck alle Beteiligten und die Moislinger Bürger*innen zur Feier dieses Meilensteins ein. Unsere Quartiersmanagerin Beate Hafemann führte Interessierte durch die geplante Neue Mitte und zuletzt konnten wir den Blick vom Hochhaus auf die Baustelle genießen. Weiter geht’s!                                                                         

Meilensteine der Bearbeitung der Schulwegplanung Bergedorf

Schulwegplanung Bergedorf abgeschlossen

Wie kommen Schüler:innen in Bergedorf möglichst sicher und selbstständig zur Schule? Unter dieser Fragestellung sind wir im Auftrag des Bezirksamts Bergedorf mit den Schüler:innen der Katholischen Schule, des Hansa- und des Luisengymnasiums ins Gespräch gekommen.

Ziel war es, Empfehlungen für möglichst sichere Schulwege zu formulieren, auf Gefahrenstellen aufmerksam zu machen und Schüler:innen zum selbstständigen Schulweg zu animieren. Die Flyer mit den Schulwegempfehlungen werden den neuen Schüler:innen der drei Schulen nach den Sommerferien zur Verfügung gestellt. 

Interessierte können sich bis zum 14.7. die Ergebnisse und Einblicke in den Erarbeitungsprozess im Rathaus Bergedorf ansehen. Die Ausstellung ist öffentlich!

Titelbild der Broschüre

Ergebnisse der Bürgerbeteiligung zum Rahmenplan Diekmoor veröffentlicht

Nach Abschluss der Rahmenplanung für 700 Wohnungen im Norden von Hamburg haben wir die Broschüre zum Beteiligungsprozess zur „Rahmenplanung Diekmoor“ veröffentlicht. Das Dokument kann hier heruntergeladen werden.

In der Broschüre geben wir einen Überblick über das Beteiligungskonzept, die Beteiligungsformate und die verschiedenen Veranstaltungen. Im Zentrum stehen die Ergebnisse: Welche Anliegen sind in den Rahmenplan eingeflossen? In einer Tabelle sind darüber hinaus alle wesentlichen Anliegen und Hinweise aus dem Beteiligungsprozess zusammengefasst und den noch folgenden Planungsschritten (Wettbewerbsverfahren, Bebauungsplanverfahren etc.) zugeordnet. Damit stellen wir das Beteiligungsergebnis zur Rahmenplanung auch im weiteren Planungsprozess sicher und schließen den Beteiligungsprozess zur Rahmenplanung ab.

Postkarten mit schematischen Abbildungen zur Inklusion

Quartiersmanagement Nord unterstützt „Inklusiv ins Glück“

Das Quartiersmanagement Glückstadt-Nord bewegt sich gemeinsam mit vielzähligen Akteuren aus Glückstadt auf dem Weg zu „Inklusiv ins Glück“. Beim Auftakt am 22. Juni bestimmten die Engagierten in lockerer Atmosphäre die wichtigsten Handlungsfelder, an denen zeitnah weitergearbeitet werden soll – Barrierefreiheit, Freizeit und Bildung – und brachten erste Ideen zur Umsetzung ein. TOLLERORT bringt seine Expertise in Sachen Inklusion und Barrierefreiheit im Rahmen der Tätigkeit im Quartiersmanagement ein.

Die Stadt Glückstadt ist seit Herbst 2022 eine von vier Modellkommunen des Förderprogramms „Inklusion vor Ort“ der Aktion Mensch in Schleswig-Holstein. Im Rahmen des Förderprogramms sollen Orts- und Stadtzentren zu inklusiven, für alle Menschen gleichberechtigt und selbstbestimmt nutz- und erfahrbaren Sozialräumen umgestaltet werden. Dafür werden der Modellkommune Glückstadt für eine Laufzeit von fünf Jahren insgesamt 500.000 Euro zur Verfügung gestellt. Unter dem Projekttitel „Inklusiv ins Glück“ kooperieren Stadtverwaltung, Glückstädter Werkstätten und Diakonie Rantzau-Münsterdorf.