Anmeldung zur Teilnahme an den Werkstätten
Im Arbeitsprozess für den vom Amt für Landesplanung und Stadtentwicklung (kurz LP) der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen (kurz BSW) Hamburg in Auftrag gegebenen Wegweiser für inklusives Planen und Kommunizieren entwickeln wir gemeinsam Empfehlungen für den Planungsalltag der Verwaltung. Drei Werkstätten dienen dem vertieften fachlichen Austausch von Expertinnen und Experten. Fallbeispiele aus Hamburg und vielfältige fachliche Perspektiven, auch von außerhalb sollen die Diskussionen anregen. Die Werkstätten finden in Präsenz in Hamburg statt, jeweils im Zeitraum von 9 bis 13 Uhr.
Werkstatt 1, Montag, 23. März 2026: Planungsprozesse inklusiv gestalten
(Ort: Standort der BSW in Hamburg-Wilhelmsburg)
Wie verankern Sie inklusive Belange in den Phasen teilweise langer Planungsprozesse – durchgängig, von der ersten Idee bis zur Nutzung? Wer muss wann mit wem im fachlichen Austausch kommunizieren? Welche Schritte und fachliche Perspektiven sind z. B. in einer Bestandsanalyse erforderlich? Wie werden vielfältige Perspektiven von (möglichen) Nutzenden eingebunden? Welche Ressourcen braucht es dafür? Im Austausch ermitteln wir wichtige Meilensteine im Prozess im Sinne inklusiver Planung. Frau Illing-Moritz von ILLINGMORITZ Inklusion + Baukultur und Herr Knigge von grauwert – Büro für Inklusion und demografiefeste Lösungen bringen ihre vielfältige und langjährige Expertise ein. Hier gibt es das Programm Wegweiser Werkstatt 1 (Die Veranstaltung ist voll besetzt, wir würden eine Anmeldung auf eine Warteliste setzen.)
Werkstatt 2, Mittwoch, 15. April 2026: Planungsinstrumente für Inklusion nutzen
(Ort: Gemeinde Hauptkirche Trinitatis in Altona-Altstadt)
Welche Hebel für Inklusion stecken in den von Ihnen im Alltag verwendeten Planungsinstrumenten – von informellen Konzepten, Wettbewerbsauslobungen über B-Planung und städtebauliche Verträge bis hin zu Fachplanungen? Im Erfahrungsaustausch analysieren wir, wie Instrumente (auch in Kombination) inklusive Qualitäten in Quartieren unterstützen können, wo Grenzen liegen und welche Wechselwirkungen zu beachten sind. Frau Graf von der Landeshauptstadt München im Referat für Stadtplanung und Bauordnung (hier unter anderem Projektleitung Freiham) sowie Frau Dr. Dellenbaugh-Losse, urban.policy sind als externe Expertinnen dabei.
Werkstatt 3, Mittwoch, 27. Mai 2026: Lernen aus Erfahrungen
(Gemeinschaftsraum am Loki-Schmidt-Platz im Pergolenviertel)
Was können Sie aus zurückliegenden Projekten für künftige Planungen lernen? Welche Informationen brauchen Sie dafür? Wie können solche Erfahrungen in künftige Planungen einfließen? Ziel des Austausches ist, aussagekräftige und handhabbare Erfolgskriterien und Verfahren abzuleiten, damit inklusive Planung und Kommunikation innerhalb der Verwaltung weiterentwickelt werden.
Sie wurden für die Teilnahme an einer bestimmten Werkstatt oder an mehreren Werkstätten angesprochen, weil wir vielfältige fachliche Perspektive (Inklusion und Planung) zusammenbringen möchten. Bitte melden Sie sich über dieses Formular bei uns an. Die Zahl der Teilnehmenden ist im Sinne eines intensiven Austauschs begrenzt. Außerdem behalten wir uns vor, im Sinne der Vielfalt den Kreis der Teilnehmenden nach Eingang der Anmeldungen zu gestalten. Falls sich dadurch Änderungen ergeben kommen wir auf Sie zu.

TOLLERORT entwickeln & beteiligen erarbeitet den Wegweiser für inklusives Planen und Kommunizieren zusammen mit Thomas Schulze im Auftrag der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen Hamburg.
Sie erreichen uns per E-Mail unter:
wegweiser@tollerort-hamburg.de
Karina Meißner & Sebastian Unger aus dem Projektteam Wegweiser inklusives Planen und Kommunizieren
Stand: 27.01.2026
