Studienpräsentation „Geteilte Räume“ veröffentlicht

Die Fachkommission „Räumliche Ungleichheit“ der Heinrich-Böll-Stiftung stellt am Montag, den 11. September in Berlin die Ergebnisse ihrer Arbeit vor. Sie präsentieren „neun Impulse für mehr territorialen Zusammenhalt“ – erstmals integriert sowohl bezogen auf ländlichen Räume als auch auf benachteiligte städtische Quartiere.

Räumliche Ungleichheit ist zu einer der zentralen Fragen unserer Zeit geworden. Sowohl in der Wissenschaft als auch in den Medien häufen sich Berichte über das gespaltene Deutschland zwischen boomenden Metropolregionen und peripheren Räumen, die sich nicht mehr aus eigener Kraft aus der Abwärtsspirale von wirtschaftlichem Abschwung, Entleerung und kommunaler Verschuldung befreien können.  Bereits heute sind nicht nur weite Teile Ostdeutschlands, sondern zunehmend auch ländliche Regionen und teilweise auch größere Städte Westdeutschlands von ähnlichen, sich gegenseitig verstärkenden Trends betroffen. In den Wachstumsstädten nimmt außerdem die sozialräumliche Polarisierung zwischen Wohlstandsinseln und Armutsquartieren zu.

Mehr Informationen auf der Website der Heinrich-Böll-Stiftung. Die Studie selbst finden Sie hier. Direkt zur Anmeldung geht es hier.