Konzepte für Inklusion und Barrierefreiheit

Ausgehend von der spezifischen Ausgangssituation in Ihrer Kommune und unter Beteiligung von Nutzerinnen und Nutzern entwickeln wir Konzepte für den Barriereabbau in öffentlichen und öffentlich zugänglichen Räumen (Freiräumen und Infrastruktur). Im Rahmen der Bestandsanalyse erheben und bewerten wir die Barrierefreiheit im Untersuchungsgebiet und stellen gemeinsam mit AuftraggeberInnen und Beteiligten vor Ort den Handlungsbedarf fest. Erkundungen vor Ort mit Handicap sind fester Bestandteil unserer Untersuchungen. Auf dieser Grundlage entwickeln wir Maßnahmenvorschläge, die in konkrete Planungen einfließen können.

Inklusion bedeutet die gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben für alle Menschen mit und ohne Behinderung, unabhängig von Alter, Geschlecht oder Nationalität. Einen Schwerpunkt und wesentliche Voraussetzung für gleichberechtigte Teilhabe und selbständige Lebensführung stellt die Barrierefreiheit insbesondere in öffentlichen und öffentlich zugänglichen Räumen für Menschen mit Behinderungen dar. Sowohl bauliche als auch soziale Verhältnisse können zum Teil existenziell ausgrenzende Barrieren darstellen und Behinderungen verursachen.

Absolute Barrierefreiheit ist wünschenswert, aber in der Realität kaum realisierbar. Unter Berücksichtigung der vielfältigen Perspektiven unterschiedlicher Menschen und der fortschreitenden technischen Möglichkeiten erkennen wir, dass Barrierefreiheit im öffentlichen Raum kein eindeutig definierbarer Zustand ist, sondern Ergebnis permanenter Beobachtungen, Aushandlungen und Anpassungen. In der gebauten Stadt sollte der Abbau von Barrieren daher zur Alltagsaufgabe der kommunalen Planungspraxis werden.

Referenzkonzepte: Ahrensburg, Neustadt i.H., Bad Segeberg – Südstadt, Glückstadt, Neumarkt i.d. Oberpfalz.